21. Oktober 2019 Suche:
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Österreichische Selbsthilfegruppe COPD, Lungenfibrose und Langzeit-Sauerstoff-Therapie

COPD - Wie entsteht die COPD?

Wie bei vielen chronischen Erkrankungen sind auch im Fall der COPD einerseits genetische Vorraussetzungen, andererseits Umwelteinflüsse für die Entstehung verantwortlich zu machen.

Genetik
Nicht jeder Raucher erkrankt an einer COPD, die Widerstandsfähigkeit gegen die chronische Autoaggression des Zigarettenkonsums ist individuell sehr unterschiedlich ausgeprägt. Mit Ausnahme der Messung der bronchialen Empfindlichkeit gibt es derzeit keinen Test, anhand dessen sich voraussagen lässt, wer durch das Rauchen wie schwer geschädigt wird.

Wie immer in der Medizin gibt es aber auch hier Ausnahmen: Wer beispielsweise einen schweren Alpha-1-Antitrypsin-Mangel aufweist und infolge dieser Erbkrankheit ein Lungenemphysem entwickelt, schadet sich durch das Zigarettenrauchen jedenfalls massiv.

Umwelteinflüsse
Von den Umwelteinflüssen auf das System Bronchien und Lungengewebe spielt das Zigarettenrauchen heute die bei weitem bedeutendste Rolle. Rauchen ist die wichtigste vermeidbare Ursache für frühzeitige Invalidität und vorzeitigen Tod. Grob geschätzt, verliert ein empfindlicher Raucher mit jeder Zigarette zwischen fünf und zehn Minuten an Lebenszeit. Weltweit rauchen Milliarden Menschen, etwa die Hälfte davon stirbt vor der Zeit, rund ein Drittel erleidet eine COPD.

Neben dem Aktivrauchen wird zunehmend auch die Rolle des Passivrauchens in der Entstehung der COPD erkannt. Dies lässt sich an der Gesundheitsgesetzgebung in den industrialisierten Staaten ablesen. Der deutschsprachige Raum spielt in diesem Erkenntnisprozess allerdings eine eher unrühmliche Rolle: Wenn es etwa um den Schutz der Nichtraucher geht, hinken wir anderen Ländern deutlich hinterher.

Ähnlich wie die Rolle des Passivrauchens wird in den letzten Jahren auch der schädliche Einfluss von Feinstaub vermehrt thematisiert. Diesbezügliche Grenzwerte wurden fixiert und spielen in der aktuellen Gesundheitspolitik eine immer größere Rolle.
In deutschsprachigen Ländern hält sich der durchschnittliche Erwachsene etwa 90 bis 95 Prozent der Zeit in Innenräumen auf. Konsequenterweise sollte der Luftverschmutzung in diesem Bereich besondere Aufmerksamkeit geschenkt werden.

Da die Umweltverschmutzung im Freien und die Belastung in Innenräumen von zahlreichen Faktoren geprägt werden, ist die Wissenschaft noch lange nicht am Ende ihrer diesbezüglichen Untersuchungen angelangt. So hat etwa die Asbest-Problematik in der Vergangenheit gezeigt, dass es Jahrzehnte dauern kann, bis Schädigungen durch bestimmte Verunreinigungen der Luft erkannt und in weiterer Folge auch bekämpft werden.

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