21. August 2017 Suche:
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Österreichische Selbsthilfegruppe COPD, Lungenfibrose und Langzeit-Sauerstoff-Therapie

Glossar = Erklärungen

Ein Glossar ist eine Liste von Wörtern mit beigefügten Erklärungen oder Übersetzungen.
Dieses Glossar erklärt die wichtigsten Begriffe rund um das Thema Lunge.

Dieses Glossa wird laufend erweitert.

A - B - C - D - E - F - G - H - I - J - K - L - M - N - O - P - Q -
R - S - T - U - V - W - X - Y - Z -

A

Aerosol

Gemisch von kleinsten Flüssigkeitströpfchen mit gasförmigen Substanzen

Akut

plötzlich auftretend

Allergen

Substanz, die eine allergische Reaktion bei bezüglich Allergenen empfindlichen Personen hervorruft

Allergenkarenz

Vermeidung von Allergenen

Allergie

Überreaktion des Immunsystems gegenüber körperfremden, eigentlich unschädlichen Substanzen

Allergiediagnostik

Bei der Feststellung/Diagnose einer Allergie werden unterschiedliche Testverfahren verwendet:

  • Prick-Test (Hauttest)
  • Rast-Test (Blutuntersuchung auf Antikörper)
  • Provokationstest (prüft, ob die Atemwege auf ein bestimmtes Allergen allergisch reagieren)

Allergologie

Als Allergologie wird das medizinische Fachgebiet bezeichnet, das sich mit der Erforschung und Behandlung von Allergien beschäftigt

Alpha-1-Antitrypsin-Mangel

Bei manchen Menschen fehlt von Geburt an ein Eiweißkörper der die Lunge schützt, das Alpha-1-Antitrypsin. Diese Patienten entwickeln häufig frühzeitig ein Lungenemphysem, ganz besonders dann, wenn sie rauchen.

Alveolen

Lungenbläschen

Anamnese

Erhebung der Krankengeschichte (Art, Beginn, Verlauf der Erkrankung, usw.) im Gespräch zwischen Arzt und Patient

Antiallergika

Arzneimittel gegen Allergien. Sie verhindern die allergische Reaktion oder blockieren den Ablauf der Allergie. Es handelt sich um
Medikamente, die regelmäßig bei Allergenkontakt genommen werden müssen.

Anticholinergika

Bestimmte Sorte von Medikamenten, die die Bronchien erweitern

Antikörper

Abwehrstoffe des Körpers. Körpereigene Antikörper reagieren mit Antigenen (das können z.B. Fremdkörper oder Bakterien sein) und machen die Eindringlinge unschädlich.

Antitussivum

Hustenhemmendes Arzneimittel

ARDS

Akutes Lungenversagen (Adult Respiratory Distress Syndrome)

Asthma

Entzündung der Atemwege mit Überempfindlichkeit der Bronchien und wechselnder Atemwegsverengung. Auslöser können Allergene, körperliche Aktivitäten und andere Reize (z. B. Tabakrauch, kalte / trockene Luft, Stäube) sein. Oft wird die Ursache nicht gefunden.

Atopie

Erblich bedingte Veranlagung zu Allergien

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B

Beta-2-Mimetika

Gruppe von atemwegserweiternden Medikamenten, die zur Basistherapie der COPD gehören

Beta2-Sympathomimetika

Medikamente, die die Bronchien erweitern und besonders zur Behandlung der Atemnot bei verschiedenen Atemwegserkrankungen eingesetzt werden (kurz auch Beta-Mimetika genannt)

Blutgasanalyse

Bestimmung der Blutgase: Es werden u.a. der Sauerstoffpartialdruck (pO2) und der Kohlendioxidpartialdruck (pCO2) gemessen

Blutgaswerte

Konzentration von Sauerstoff und Kohlendioxid im Blut.

BLVR

Bronchoskopische Lungen Volumen Reduktion

Bodyplethysmografie

Verfahren zur Messung der Lungenfunktion. Der Patient sitzt dabei in einer Kammer und atmet in ein Messgerät. Die Auswertung gibt Anhaltspunkte für das Vorliegen einer Atemwegserkrankung.

Bronchialkarzinom

Lungenkrebs

Bronchialobstruktion

Verengung der Atemwege

Bronchien

Äste der Luftröhre, über die die Luft in der Lunge verteilt wird.

Bronchitis

Entzündung der Schleimhäute der Bronchien, die in den meisten Fällen durch Viren verursacht wird

Bronchoalveoläre Lavage (BAL)

Diagnostisches Verfahren, bei dem Sekret aus der Lunge als Untersuchungsmaterial gewonnen wird.

Bronchodilatatoren

Medikamente, die die Bronchien erweitern

Bronchoskopie

Untersuchung der Atemwege meistens mit einem dünnen, biegsamen Schlauch.
Dabei wird ein Endoskop über Mund oder Nase eingeführt und durch die Trachea (Luftröhre) in die Bronchien der Lunge vorgeschoben.

Bronchospasmolyse

Entkrampfung der Bronchialmuskulatur durch Medikamente

Bronchospasmolytika

(s. auch Bronchodilatatoren) Medikamente, die die verkrampften Muskeln in den Bronchien lockern

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C

Chronisch

Dauerhaft, anhaltend

Computertomographie (CT)

Röntgenuntersuchung in einem großen röhrenförmigen Gerät, mit der die Organe des Körpers in Querscheiben sichtbar gemacht werden können.

COPD

Chronisch obstruktive Bronchitis und Lungenemphysem treten häufig gemeinsam auf. Der englische Begriff für chronisch-obstruktive Bronchitis und Lungenemphysem heißt COPD (chronic obstructive pulmonary disease, chronisch obstruktive Lungenerkrankung: dauerhafte, fortschreitende Lungenerkrankung mit Einengung der Atemwege).
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D

Dosieraerosol

Treibgasgetriebenes Dosiergerät zum Einatmen von Medikamenten.

Dyspnoe

Atemnot

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E

Ein-Sekunden-Kapazität (FEV 1)

Luftmenge, die man nach tiefsten Einatmen innerhalb einer Sekunde wieder ausatmen kann.

Eiserne Lunge

die eiserne Lunge ein Apparat, mit dem künstlich Luft in die Lunge gebracht wird

Emphysem

Beim Lungenemphysem sind die kleinsten Bronchien und die Lungenbläschen dauerhaft erweitert (Überblähung), verbunden mit einer Zerstörung der Lungenstruktur.

Etagenwechsel

Eine Ausweitung der eigentlichen Heuschnupfen-Symptome auf die tieferen Atemwege bis hin zum Asthma bronchiale.

Exazerbation

Verschlimmerung, Verschlechterung einer Erkrankung (COPD; Lungenfibrose)

Exspiration

Ausatmung

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F

Feuchtinhalation

Bei der Feuchtinhalation wird das Medikament in wässriger Lösung mit Hilfe eines Düsenverneblers oder Ultraschallverneblers eingeatmet.

FEV1

Exspiratorisches Volumen während der ersten Sekunde einer forcierten Ausatmung. Zeigt an, wie viel Liter Luft Sie nach vorangehender tiefer Einatmung bei maximaler Anstrengung in einer Sekunde ausatmen können (Sekundenluft).

Fibrose

Bei der Lungenfibrose geht gesundes Lungengewebe zugrunde und wird durch Narbengewebe ersetzt.

Fibrosierung

ist eine Gewebsveränderung, die durch krankhafte Vermehrung und Veränderung von Bindegewebszellen entsteht. Das betroffene Gewebe verhärtet und es entstehen narbige Veränderungen, wodurch Organfunktionen eingeschränkt werden.

Flimmerhärchen

Flimmerhärchen (Flimmerepithel und die Zilien) haben die Aufgabe, die oberen und unteren Luftwege zu reinigen. Sie transportieren den Bronchialschleim und darin festgehaltene Verunreinigungen in Richtung Kehlkopf, wo er abgehustet und zum Teil verschluckt wird.

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G

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H

Hauttest

Diagnoseverfahren bei Allergien. Hier wird die Haut des Patienten verschiedenen Allergenen ausgesetzt. Die gängigsten Verfahren sind der Prick-Test und Intrakutan-Test. Zur Diagnose von Kontaktallergien wird der Patch-Test verwendet.

Heimbeatmung

Künstliche Beatmung, die zuhause vom Patienten selbst durchgeführt wird. Die Heimbeatmung wird angewandt, wenn die Atmung dauerhaft unzureichend ist.

Heuschnupfen

Umgangssprachliche Bezeichnung für eine allergische Rhinitis (Pollenallergie), d.h. eine Entzündung der Atemwege, die durch Allergenkontakt ausgelöst wird.

Hyposensibilisierung

"Verminderung der Empfindlichkeit"
Spezifische Immuntherapie: Dabei wird zuerst in geringen, dann in langsam gesteigerten Dosen das Allergen, auf das der Patient empfindlich reagiert, verabreicht. Auf diese Weise können sich die körpereigenen Abwehrkräfte an das Allergen gewöhnen, so dass der Körper nicht mehr mit Überreaktion (Allergie) reagiert, wenn er mit dem Allergen in Kontakt kommt.
Die verabreichten Allergenextrakte können eingenommen werden (orale Hyposensibilisierung) oder unter die Haut gespritzt werden (subkutane Hyposensibilisierung).

Hypoventilation

Minderbelüftung der Lunge

Hypoxie = Sauerstoffmangel

Der Begriff Hypoxie bezeichnet die den ganzen Körper oder Teile davon betreffende Mangelversorgung des Gewebes mit Sauerstoff. Einen Sauerstoffmangel im arteriellen Blut nennt man dagegen Hypoxämie

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I

Immunglobulin E (IgE)

ist ein Antikörper, der in erster Linie Parasiten abwehren soll. Er ist auch verantwortlich für Allergien.

Immunsystem

das körpereigene Abwehrsystem

Immuntherapie

Hyposensibilisierung

Inspiration

Einatmung

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J

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K

Karenz

Karenzzeit (lat. carere für verzichten) vorübergehend, Wartezeit oder Sperrfrist.

Kombinationspräparate

Kombinationspräparate in der Lungenheilkunde sind Inhalatoren, die mehrere Wirkstoffe enthalten.

Kortikosteroide

Medikamente, die die Entzündung bekämpfen. Gibt es zum Einatmen (Inhalieren) oder als Tablette (auch: Glukokortikoide, Kortison oder Steroide), im Notfall auch als Spritze

Kreuzallergie

Von einer Kreuzallergie (Kreuzreaktion) wird dann gesprochen, wenn Immunglobulin E-Antikörper, die gegen ein bestimmtes Allergen in einer bestimmten Allergenquelle gerichtet sind, auch andere Allergene in anderen Allergenquellen erkennen und somit auch bei Kontakt mit diesen anderen Allergenquellen eine allergische Reaktion auslösen können.

Krupp-Symdrom

Sammelbegriff für infektbedingte Verengungen der oberen Atemwege z. B. durch Kehlkopfentzündung

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L

Larynx

Der Kehlkopf bildet als Teil des Atemtrakts den Übergang vom Rachen zur Luftröhre im vorderen Halsbereich. Von außen sieht man beim Menschen in der Mitte des Halses den Adamsapfel, der dem mittigen Vorsprung des Schildknorpels entspricht.

Laryngitis

Kehlkopfentzündung

Luft

Gasgemisch der Erdatmosphäre. Besteht zur Hauptsache aus Stickstoff (N2), Sauerstoff (O2), Argon (Ar), Kohlendioxid (CO2) und diversen weiteren Gasen in weit geringerer Konzentration.

Lungenemphysem

Beim Lungenemphysem sind die kleinsten Bronchien und die Lungenbläschen dauerhaft erweitert (Überblähung), verbunden mit einer Zerstörung der Lungenstruktur.

Lungenfell

Eine zarte Haut, die beide Lungenflügel überzieht.

Lungenflügel

Der Mensch besitzt zwei Lungenflügel, jeweils einen links und einen rechts. Der rechte Lungenflügel ist meistens größer als der linke.

Lungenfunktion

Messtechnische Analyse der Lunge und des Atemapparates.

Lungenkrebs = Bronchialkarzinom

Bösartige Entartung von Zellen aus dem Lungengewebe.
Unter Bronchialkarzinom versteht man eine bösartige Neubildung entarteter Zellen der Bronchien oder Bronchiolen

Lungenlappen

Der Mensch besitzt insgesamt fünf Lungenlappen, drei auf der rechten, zwei auf der linken Seite.

Lungenödem

ist eine unspezifische Bezeichnung des Austretens von Blutflüssigkeit aus den Kapillargefäßen in den Alveolen der Lunge. Dadurch kann die betroffene Person nicht mehr ausreichend Sauerstoff in den Blutkreislauf aufnehmen. Als Symptome treten Atemnot, rasselnde Atmung und/oder ein schaumiger Auswurf auf.

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M

Mukopharmaka

Medikamente, die zähen Schleim lösen und ein Abhusten erleichtern

Mukovizidose

Erbkrankheit, bei der es zu einer Eindickung der Sekrete der Lunge und in anderen Organe kommt

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N

Nosokomial

im Krankenhaus erworben(er Infekt)

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O

Obstruktion

Verengung der Atemwege.

Obstruktiv

verengt, eingeengt z. B. Bronchitis: bei der obstruktiven Bronchitis sind die Atemwege verengt

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P

Parasympathicus

Teil des vegetativen Nervensystems und Gegenspieler des Sympathicus; ist als "Ruhenerv" dafür zuständig, den Körper in Ruhezustand zu versetzen; unter anderem löst er auch eine vermehrte Schleimproduktion in den Bronchien aus.

Passivrauchen

Wenn man selber nicht rauchen, aber zu Hause oder am Arbeitsplatz Zigarettenrauchbelastung (häufig über den ganzen Tag) ausgesetzt wird. Nicht nur Rauchen, auch Passivrauchen schadet der Lunge

Peak-flow-Meter

Einfach zu handhabendes Messgerät, das die Spitzengeschwindigkeit der Luft beim Ausatmen misst. Die Messung hilft, den Verlauf der Erkrankung (besonders beim Asthma) zu kontrollieren

Pertussis

Keuchhusten. Infektionskrankheit, die hauptsächlich im Kindesalter auftritt

Physiotherapie

Krankengymnastische Begleittherapie z. B. bei COPD und Mukovizidose

Pneumokokken /-impfung

Pneumokokken sind häufig vorkommende Bakterien, die eine Lungenentzündung verursachen können und oft für plötzliche Verschlimmerungen von Atemwegserkrankungen verantwortlich sind. Deshalb wird verschiedenen Patienten z. B. mit COPD einmal im Leben eine Pneumokokken-Schutzimpfung empfohlen.

Pneumologie

Lehre von den Erkrankungen der Atmungsorgane, Lungenheilkunde

Pneumonie

Lungenentzündung

Pneumothorax

Luftansammlung im Brustfellraum, der zu einem Zusammenfallen der Lunge führt. Ein Pneumothorax kann durch Verletzungen oder im Verlauf einer bestehenden Grunderkrankung z. B. Emphysem, aber auch spontan entstehen.

Prick-Test

Eine Form des Hauttests zur Ermittlung der für die allergische Erkrankung ursächlichen Allergene .

Prognose

Vorhersage zum Verlauf einer Krankheit

Provokationstest

Test, bei dem ein Allergen an das betroffene Organ gebracht wird, z.B. Nasenschleimhaut oder Bindehaut des Auges, um die Wirkung zu beobachten. Wenn der Patient daraufhin niesen muss oder seine Augen tränen, wird damit der Verdacht auf eine bestimmte Allergie bestätigt.

Pulmonale Hypertonie

Hochdruck im Lungenkreislauf. Verursacht oft Atemnot schon bei geringer körperlicher Belastung und Herzschwäche.
Ursachen u.a.: wiederholte Lungenembolie, COPD, Lungenfinbrose. Nicht immer ist die Ursache bekannt.

Pulverinhalator = Dosiergerät

Pulverinhalatoren sind Geräte, die bei der Behandlung von Asthma, chronische Bronchitis und COPD eingesetzt werden, um die entsprechenden Wirkstoffe in Pulverform in die Lunge einzubringen. Das Prinzip ist immer gleich: Der Wirkstoff liegt als Treibgas- und FCKW-freies Pulver vor und wird mit der Einatmung inhaliert.

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Q

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R

Rast-Test

Blutuntersuchung, bei der die im Blut vorhandenen Antikörper gegen ein vermutetes Allergen bestimmt werden.

Rehabilitation

Maßnahmen zur Linderung oder Beseitigung gesundheitlicher Störungen. Bei Atemwegserkrankungen stehen die Anpassung der medikamentösen Behandlung an den jeweiligen Schweregrad der Erkrankung, körperliches Training und Bewegungstherapie, Patientenschulung, Atem- und Physiotherapie, Ernährungsberatung sowie die soziale Betreuung im Vordergrund.

Resektion

operative Entfernung kranker Organ- oder Körperteile

Residualvolumen

ist die Luftmenge, die nach maximaler Ausatmung in der Lunge bleibt. Es ist also die Luftmenge, die nicht willkürlich ausgeatmet werden kann.

Restriktion

Lungenfunktionsstörung mit Verminderung der Vitalkapazität und der Totalkapazität. Die Lungenoberfläche für den Gasaustausch ist vermindert. Eine Restriktion kann z.B. durch Vernarbungen bzw. Versteifung des Lungengewebes bei Lungenfibrose, nach Tuberkulose, Silikose oder durch Operationen eintreten.

Restriktiv

eingeschränkt (in Bezug auf das Lungenvolumen)

Retardtablette

Tablette, aus der das Medikament verlangsamt, dafür aber über einen längeren Zeitraum abgegeben wird.

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S

SARS

Bei SARS (Severe Acute Respiratory Syndrome) handelt es sich um eine in 2002 in der südchinesischen Guangdong (Kanton) Provinz erstmalig aufgetretene ansteckende schwere Lungenentzündung.

Schlafapnoe

Häufig auftretende Atempausen von mehr als 10 Sekunden während des Schlafs.

Sekundenluft

= FEV1: Exspiratorisches Volumen während der ersten Sekunde einer forcierten Ausatmung. Zeigt an, wie viel Liter Luft Sie bei maximaler Anstrengung in einer Sekunde ausatmen können (Sekundenluft)

Silikose

Reaktion des Lungengewebes auf inhalierte, kristalline Kieselsäure (Quarz), die zu schweren Lungenzerstöungen mit Knötchenbildung und Vernarbung führt. Es kann zu COPD, Emphysem und pulmonaler Hypertonie kommen.
"Bergarbeiter-Krankheit", allerdings sind auch verwandte Berufe wie Zahntechniker, Steinhauer, Steinbrucharbeiter betroffen.
Anerkannte Berufskrankheit

Spezifische Immuntherapie (SIT)

= Hyposensibilisierung

Spirometer

Gerät zur Messung der Lungenfunktion. Die Auswertung gibt Anhaltspunkte für das Vorliegen z. B. einer Verengung der Atemwege beim Asthma

Spirometrie

Lungenfunktionsmessung

Sputum

Auswurf

Sympathicus

Teil des vegetativen Nervensystems welcher nicht bewusst gesteuert werden kann; ist vor allem für die glatte Muskulatur (Herz, Bronchien, Stoffwechsel, etc.) zuständig; bewirkt eine erhöhte Leistungsbereitschaft des Körpers; Gegenspieler ist der Parasympathicus.

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T

Tachykardie

Eine Tachykardie ist ein anhaltend beschleunigter Puls auf über 100 Schläge pro Minute beim erwachsenen Menschen; ab einem Puls von 150 Schlägen/min spricht man von einer ausgeprägten Tachykardie

Theophyllin

Medikament, in Tablettenform, das die Bronchien erweitert (meist als Retardtablette) oder zur Injektion.

Thorax

Brustkorb (Körperregion zwischen Hals und Bauch)

Totalkapazität

gesamtes Fassungsvermögen der Lunge

Trachea

Luftröhre

Trommelschlegelfinger

sind rundliche geschwollene Fingerkuppen.

Tuberkulose

Infektionskrankheit, die durch eine spezielle Bakterien­art –die Mykobakterien- hervorgerufen wird. Für die Verur­sachung einer Tuber­kulose ist beim Menschen das Mycobacterium tuberculosis verantwortlich.

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U

Uhrglasnägel

sind eine Form krankhaft veränderter Finger Nägel. Sie treten meist nicht allein, sondern in Zusammenhang mit Trommelschlägelfingern auf. Dabei sind die Nägel wegen der Verdickung der Fingerendglieder kolbenförmig aufgetrieben. Die Form der Nägel weicht von der normalen ab, indem die Nägel größer, rundlich geformt und stark nach außen gewölbt sind.
Ursache ist ein chronischer Mangel an Sauerstoff im Gewebe (Hypoxie).

Ultraschallvernebler

Inhalations-Gerät, das einen Wirkstoff zerstäubt der dann eingeatmet werden kann.

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V

Vitalkapazität (VC)

Als Vitalkapazität wird die Luftmenge bezeichnet, die maximal ein- und ausgeatmet werden kann. Konkret heißt das beim Menschen: Erst wird tief Luft geholt und dann die gesamte Atemluft ausgeatmet - diese ausgeatmete Luftmenge wird nun gemessen und ergibt (in Litern) den Wert der Vitalkapazität.

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W

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X

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Y

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Z

Zilien

Flimmerhärchen

Zwerchfell

kuppelförmiger Muskel, der Brust- und Bauchraum voneinander trennt. SEHR Wichtig für die Atmung.

Zyanose

bedeutet eine bläuliche Verfärbung der Haut und/oder Schleimhäute.

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Quellenangabe:
Buch: Husten-Atemnot-COPD; ISBN: 978-3-950-14464-2
Internet: Deutsche Atemwegsliga e.V.
Internet: Wikipedia
Internet: Homepage "Ratgeber Lungenfibrose"
Internet: Homepage "Lungenfibrose"




L

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ein Verweis auf weitere Infos

Kurzfilm über die LOT-Austria
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Die LOT-Austria trauert!
Marianne Hofmann, Obfrau der LOT-Austria, ist am 13. November im AKH Wien verstorben. Sie ist ihrer schweren Infektion erlegen. Trotz aller Bemühungen konnte sich ihre Lunge nicht mehr erholen. Für ihre Familie, ihre Freunde, Weggefährten und die LOT-AUSTRIA ist dies ein schwerer Verlust. Wir trauern alle um sie!

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Das Ziel ist klar: Sich körperlich wieder fit fühlen!
Bericht zur Eisen-COPD Studie und Einladung zur Teilnahme

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COPD LEITLINIEN
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Diese Studie dient der Beurteilung der Sicherheit und Leistung einer noch in der Prüfphase befindlichen Behandlung, die möglicherweise Ihre COPD-Symptome lindern und Ihre Lungenfunktion verbessern kann.
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