17. November 2019 Suche:
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Österreichische Selbsthilfegruppe COPD, Lungenfibrose und Langzeit-Sauerstoff-Therapie

BLUT - Der ph-Wert

Was ist der pH-Wert?

Der pH-Wert des Blutes ist das Ergebnis des Gleichgewichts von Säuren und Basen im Blut. Verschiedene Stoffwechselreaktionen haben auf dieses Gleichgewicht unterschiedlichen Einfluss.

Der Blut-pH-Wert gibt auf einer Skala von 0 bis 14 an, wie sauer oder basisch das Blut ist. Dabei bedeutet 0 extrem sauer, 7 neutral und 14 extrem basisch. Der ph-Wert darf nur sehr geringfügig schwanken, sonst kommt es zu Störungen des gesamten Stoffwechsels und der Atmung. Um den Wert konstant halten zu können, gibt es im Blut eine Reihe an Puffersubstanzen, die pH-Veränderungen durch die Stoffwechselreaktionen gut auffangen können.

Eine Beurteilung des pH-Wertes ist nur sinnvoll in Zusammenhang mit folgenden Werten:

* Bicarbonat-Wert
* Blutkohlendioxid-Wert (pC02)
* Basenüberschuss (BE)
* Blutsauerstoff (pO2)

In welchen Fällen wird der pH-Wert des Blutes bestimmt?
Der pH-Wert wird üblicherweise im Rahmen der Blutgasuntersuchung mitbestimmt. Das ist erforderlich bei:

* Lungenfunktionsstörungen/Störungen der Atmung
* Schweren Kreislaufstörungen (Schock)
* Stoffwechselstörungen
* Hohen Säuren-Basen-Verlusten durch Erbrechen oder Durchfall
* Chronischer Niereninsuffizienz

Woraus wird der pH-Wert bestimmt?
Der Blut-pH-Wert wird meist aus arteriellem Blut bestimmt. Die Punktion von arteriellen Blutgefäßen ist schwieriger als die übliche Venenpunktion. Sie wird fast nur im klinischen oder intensivmedizinischen Bereich durchgeführt.

Auch aus Kapillarblut, das durch einen kleinen Stich in den Finger gewonnen wird, kann dieser Wert bestimmt werden.

Referenz- / Normalwerte

Bei Erwachsene und Kinder 7,36-7,44
* Ein pH-Wert höher als 7,44 wird als Alkalose (basisch) bezeichnet
und niedriger als 7,36 als Azidose (sauer).

In welchen Fällen ist der pH-Wert zu niedrig?
Ist der pH-Wert zu niedrig, dann ist das Blut zu sauer, der Mediziner spricht von einer Azidose. Das kann verschiedene Ursachen haben:

* Störungen des Gasaustauschs in der Lunge bei Lungenerkrankungen
* Störungen der Atmung, die eine schlechte Belüftung der Lunge bewirken

Die Ursache kann auch durch eine Stoffwechselstörung begründet sein:

* Beim Diabetiker, der Überzucker aufweist
* Angeborenen Fett- und Eiweißstoffwechselstörungen
* Unzureichende Nierenfunktion
* Bei dauerndem Verlust an Basen durch anhaltende Durchfälle
* Durch Fehler bei der Infusionstherapie im Krankenhaus

In welchen Fällen ist der pH-Wert zu hoch?
Ist der pH-Wert des Blutes zu hoch, so ist das Blut zu basisch. Der Mediziner nennt diesen Vorgang Alkalose. Sie folgt beispielsweise auf:

* Eine Überbelüftung der Lunge durch zu tiefe oder zu häufige Atemzüge (Hyperventilation)

Der erhöhte pH-Wert kann auch eine stoffwechselbedingte Ursache haben:

* Dauerndes Erbrechen bewirkt einen ständigen Verlust an Säure und verschiebt damit das Säure-Basen-Gleichgewicht ins Basische.
* Bei Störungen des Hormonhaushalts, wie sie bei Hormontherapien oder bei angeborenen Störungen der Hormonausschüttung auftreten. Angeborene Störungen der Hormonausschüttung sind zum Beispiel das so genannte Cushing-Syndrom, bei dem zu hohe Mengen an Cortison produziert werden.

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