17. Dezember 2018 Suche:
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Österreichische Selbsthilfegruppe COPD, Lungenfibrose und Langzeit-Sauerstoff-Therapie

ERNÄHRUNG - Knoblauch

Vanille der armen Leute: Knoblauch
KnoblauchDer Vanillerostbraten, eine altösterreichische Spezialität, ist ein Knoblauchgericht. Die Bezeichnung dieses Rostbratens erinnert an die Zeit, da exotische Gewürze für den einfachen Haushalt unerschwinglich waren. Tröstend nannte man in Wien den billigen Knoblauch die "Vanille des armen Mannes".

Dass die Wiener damit einen wichtigen Beitrag zur eigenen Gesundheit leisteten, war damals wenig bekannt. Heute weiß man, Knoblauch ist eines der universellsten Heilmittel überhaupt: Er hält Herz- und Kreislauf jung, bekämpft Viren, Bakterien und Entzündungen, beugt der Altersverkalkung vor, unterstützt die Verdauung und schützt vor Krebs.

Knoblauch stammt ursprünglich aus Zentralasien, gelangte mit den Römern nach Europa und von hier in die ganze Welt. Knoblauch, der zu den Liliengewächsen zählt, bestimmt die Küchen der Welt auf unterschiedlichste weise - ist aber überall ein wichtiges Würzmittel. Nur in Mittel- und Nordeuropa geht man heutzutage, ob des strengen Geruches, vorsichtig mit dem Knoblauch um. Zum Glück für die Gesundheit setzen sich aber auch bei uns internationale Küchen mit ihren vielfältigen Gewürzen immer mehr durch.

Denn mit dem Knoblauch ist es fast wie mit der Homöopathie, es kommt auf eine kleine aber regelmäßige Zufuhr an, damit Knoblauch seine positive Wirkung auf den Körper voll entfalten kann. …und wie in einigen Studien nachgewiesen wurde, zur Entfaltung bestimmter Heilkräfte bedarf es der ganzen "Zehe". Knoblauchauszüge in Form von Kapseln oder ähnlichem sind in manchen Fällen unwirksam. Wer also auf Nummer "sicher" in punkto Gesundheit gehen will, der kommt um Knoblauchausdünstungen nicht herum.

Knoblauch heilt universell
Im Knoblauch ist eine Vielfalt von Schwefelverbindungen (Sulfide) enthalten, die vom Körper sehr schnell aufgenommen werden, über das Blut zu jeder Zelle gelangen und dann über die Haut ausgeschieden werden. Daher erfasst die Heilkraft der kleinen Zehen sämtliche Bereiche des Körpers, ganz gleich ob die Mundschleimhaut entzündet ist oder der Fußpilz juckt, Knoblauch wirkt an jeder Stelle des Körpers mit seinen entzündungshemmenden Stoffen.

Gerade von den schwefelhaltigen Substanzen, die auch für das Aroma verantwortlich sind, vermutet man, dass sie Bakterien und auch Viren paroli bieten, manchmal sogar besser als chemische Antibiotika. Gegen Grippebeschwerden, Lungenentzündungen und Bronchitis hilft reichlich Knoblauch, weil er verhindert, dass sich Bakterien und Viren weiterentwickeln. Der Nachteil: Knoblauch wirkt viel langsamer als synthetische Arzneimittel, ist also als Akut-Medikament unbrauchbar.

Knoblauch schützt die Prostata und hilft Gebärmutter-und Dickdarm vorzubeugen. Man vermutet, dass die im Knoblauch enthaltenen pflanzlichen Östrogene (Saponine) für die Schutzwirkung verantwortlich zeichnen. Bei Magenkrebs verhindert Knoblauch, genauer das Sulfat Allicin, das sich Nitrosamine bilden, die als Krebsauslöser in Verdacht stehen.

Knoblauch ist bekannt für seine positive Wirkung auf den Herz-Kreislauf-Apparat: Er senkt den Cholesterinspiegel, die Blutfettwerte und vermag einen leicht erhöhten Blutdruck zu senken. Der positive Effekt bezieht sich vorrangig auf die Beschaffenheit des Blutes. Die Sulfide im Knoblauch hemmen die Verklumpung von Blutblättchen und wirken damit einer Blutpfropfenbildung (Thrombose) entgegen. Das Blut wird "dünner", die gesamte Durchblutung verbessert sich. Als besonders wirksam hat sich dabei die Substanz Ajoen hervorgetan, die wie Aspirin wirkt. Der Nachweis von Ajoenen gelang bisher nur in frischem Knoblauch, nicht aber in Tabletten, Ölen oder Knoblauchauszügen. Knoblauch bekämpft wirksam freie Radikale und hilft mit, den schlechten LDL-Gehalt des Cholesterins im Blut zu senken.

Knoblauch regt viele Drüsen im Körper zu vermehrter Tätigkeit an, auch die Verdauungsdrüsen. Knoblauch kann daher Blähungen, akute und chronische Verdauungsstörungen und auch Durchfall beheben. Selbst bei Pilzinfektionen wird er in der Naturheilkunde empfohlen.

Tipps rund um die geruchsintensive Zehe

* Lassen Sie gehackten oder gepressten Knoblauch gut zehn Minuten ruhen, bevor Sie ihn weiterverarbeiten. Denn erst beim Zerkleinern der Zehen werden die heilsamen Enzyme des Knoblauchs aktiv und sie brauchen einige Zeit, ihre Heilkraft zu entfalten. Rasches Kochen oder Verrühren in Essig unterbricht diese Entfaltung.
* Gegen Mundgeruch durch Knoblauch hilft Kauen von grünen Kräutern, wie Petersilie, Ruccola, Pfefferminze, Majoran oder Thymian. Auch ein Glas Milch wirkt neutralisierend.
* Den Knoblauchausdünstungen über die Haut kann man nur mit körperlicher Hygiene entgegenwirken: duschen, regelmäßiger Kleiderwechsel, Körperlotion.
* Manchmal werden auch Chlorophyll-Dragees aus der Apotheke gegen Knoblauch(körper)geruch empfohlen.

Knoblauch-Essen ist Gesung - jedoch ersätzt es niemal den Arzt !!!

Eine einfache Lektüre mit vielen praktischen Vorschlägen zur Anwendung von Knoblauch als Naturheilmittel und Rezepttipps ist:
Edith Pospisil: Knoblauch - Gesund bis in die kleinste Zehe,
ISBN 3-7742 - 3768 -9

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Marianne Hofmann, Obfrau der LOT-Austria, ist am 13. November im AKH Wien verstorben. Sie ist ihrer schweren Infektion erlegen. Trotz aller Bemühungen konnte sich ihre Lunge nicht mehr erholen. Für ihre Familie, ihre Freunde, Weggefährten und die LOT-AUSTRIA ist dies ein schwerer Verlust. Wir trauern alle um sie!

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