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Österreichische Selbsthilfegruppe COPD, Lungenfibrose und Langzeit-Sauerstoff-Therapie

Veranstaltung zur IPF-Woche am 27.09.2013 im LKH Krems


Jährlich wird in der EU bei rund 40.000 Menschen IPF („Idiopathic Pulmonary Fibrosis“, idio-pathische Lungenfibrose) diagnostiziert,
eine seltene, fortschreitende Lungenerkrankung.
In Österreich schätzt man, dass 1100 bis 1700 Menschen betroffen sind.
Trotz der hohen Zahl an Betroffenen steht IPF auf der Liste der seltenen Erkrankungen. Aufgrund ihrer Seltenheit und der unspezifischen Symptome – vor allem Atemnot bei Belastung und meist trockener Husten – wird die Erkrankung von vielen Ärzten nicht erkannt und daher spät behandelt.
Um späte Diagnosen und damit schwere Folgeschäden bei PatientInnen zu vermeiden, muss im Bereich IPF vermehrt aufgeklärt werden. Diese Veranstaltung, gemeinsam geplant mit InterMune und LOT-Austria, sollte der Information und Aufklärung dienen.
In Ergänzung dazu wurde die Broschüre Lungenfibrose, unter medizinisch wissenschaftlicher Unterstützung von Prim. Errhalt, erstellt.

Ablauf der Veranstaltung:

Beginn 15 Uhr

Vortrag von Prim. Dr. Peter Errhalt, Landesklinikum Krems,
Vortrag und Information von Frau Ossinger, betroffene Patientin,
Vortrag von Doris Zawichowski MSc, Atem- Physiotherapeutin.


Herr Prim. Dr. Errhalt ging sehr ausführlich auf die Diagnose, den Krankheitsverlauf und die Behandlungsmöglichkeiten der IPF ein. Sein Vortrag war nicht nur informativ, sondern auch sehr einprägsam und verständlich formuliert. Alle Anwesenden waren beeindruckt und informierten sich auch in persönlichen Gesprächen.

Frau Ossinger, selbst von IPF betroffene Patientin, brachte ihre Krankengeschichte vor – und betonte gleichzeitig ihr Glück, dass sie sehr früh von kompetenten Ärzten diagnostiziert wurde. Das ist wahrscheinlich auch der Grund für einen derzeit milden Verlauf der Erkrankung. Womit die Wichtigkeit der frühen Diagnose bewiesen schien.

Frau Zawichowski, MSc, referierte über die Möglichkeiten der Atem – und Körpertherapien.
Grundsätzlich ist jede körperliche Betätigung zur Stärkung der Atmung, der Muskulatur und der Kondition zu begrüßen. Der Erhalt der Fitness ist ein wesentlicher Teil der Lebensqualität.

Die LOT-Austria war mit einem Info-Stand vertreten und präsentierte die neue FIBROSE-BROSCHÜRE.

InterMune lud zum Abschluss zu einem Büffet. Wir bedanken uns herzlich!

Etwa dreissig Personen nahmen am Treffen teil!
Die Veranstaltung endete um 18 Uhr 15

Bild oben: v.l.n.r. Prim. Dr.Errhalt LKH Krems, Günther Wanke LOT-Austria, Dr.Baltic Intermune, Doris Zawichowski MSc Physiotherapeutin, Frau Ossinger Patientin, Alexandra Berkembrock Intermune, Sonja Töscher IPF-Nurse, Silvia Scholz LOT-Austria


G. Wanke, 28.09.2013

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Die LOT-Austria trauert!
Marianne Hofmann, Obfrau der LOT-Austria, ist am 13. November im AKH Wien verstorben. Sie ist ihrer schweren Infektion erlegen. Trotz aller Bemühungen konnte sich ihre Lunge nicht mehr erholen. Für ihre Familie, ihre Freunde, Weggefährten und die LOT-AUSTRIA ist dies ein schwerer Verlust. Wir trauern alle um sie!

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