2. März 2021 Suche:
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Österreichische Selbsthilfegruppe COPD, Lungenfibrose und Langzeit-Sauerstoff-Therapie

Ernährung bei COPD in St.Pölten

Essen muss schmecken!
Ernährung bei COPD mit Diätologen Johann Grassl

Am sonnigen Nachmittag des 12. Mai fanden sich fast 30 Mitglieder der LOT-Austria aus NÖ, Wien und dem Burgenland im Bildungshaus St. Hippolyt zusammen. Neben Wasser, Apfelsaft, Kaffee und Plundergebäck gab es noch einen gesunden Obstkorb um dem Thema „Ernährung bei COPD“ zu entsprechen. Das Obst wurde von vielen gerne angenommen.

Zur Begrüßung wurde der kurze Film „Die LOT-Austria stellt sich vor“ hergezeigt. Diesen Film gibt es auch auf Youtube zum Anschauen. Günther Turetschek vom Verein Travel-Doc, mit dem wir gemeinsam die Reise nach Istrien durchgeführt haben, begrüßte ebenfalls alle bekannten und neuen Gesichter und betonte das gute Gelingen unserer ersten Reise mit einem Begleitfahrzeug in dem die Sauerstofftanks immer mitgeführt wurden.

Das Essen bei COPD
Durch die COPD, die auch eine systemische Erkrankung ist, und die Medikamente besteht ein erhöhter Kalorienbedarf. Die erschwerte Atemtätigkeit braucht sehr viel Energie und Kraft, daher ist es wichtig genügend Eiweißquellen in die Nahrung einzubauen. Weitere Eckpfeiler sind eine hohe biologische Wertigkeit, Kalzium, Vitamin D und Getränke. Wer mehr trinkt, kann besser abhusten.
Eiweißquellen sind unter anderem Milch, Eier, Vollkornprodukte, Fisch und mageres Fleisch. Vollkornmehl kann zum Beispiel gut in Nockerl oder Palatschinken oder in Mehlspeisen (einen Anteil des Mehls mit Vollkorn ersetzen verarbeitet werden.

Diätologe Johann Grassl gab auch gleich ein paar Vorschläge für die nächsten Tage:
- Cremesuppen (diese können in leichterer Variante, oder eben reichhaltiger zubereitet werden)
- Palatschinken mit Topfenfülle (hier kann Vollkornmehl verwendet werden, das Ei und das Milchprodukt kommen vor und man kann auch noch ein Obstmus oder kleingeschnittenes Obst dazugeben)
- Spätzle mit Hühnerbruststreifen mit Senfsauce (Spätzle zB mit Vollkornmehl)
- Lachs in Rahmsauce (Lachs ist eine gute Eiweißquelle)
- Feuerbohneneintopf (etwas das schmeckt und Bohnen haben viel Eiweiß)

Zwang bringt niemanden was
Wenn jemand untergewichtig ist, ist es besser viele kleine Mahlzeiten zu sich zu nehmen. Sich zum Essen zu zwingen ist nicht von Vorteil. Wichtig ist auch zu Essen was einem schmeckt. Zum Beispiel Angebratenes oder Gegrilltes schmeckt besser als Gedünstetes und wird daher oft lieber gegessen.

Übergewichtigen gibt er den Rat mit zuerst das zu Essen, das einem besonders gut schmeckt. Nicht das Gute an den Rand legen und für den Schluss aufheben. Denn so ist man psychologisch „gezwungen“ bis zum Schluss zu Essen und sonst kann man vorher schon aufhören.
Wenn jemand abnehmen möchte ist nichts zu essen keine Lösung. Das Gehirn braucht um zu Arbeiten Kohlehydrate. Wenn zu wenige da sind, werden diese aus den Muskeln gelöst. Somit ist zwar das Gehirn versorgt, aber die Muskeln verlieren an Masse. Weiters ist ein zuviel an Zucker schlecht, da die Leben nur eine gewisse Menge davon verstoffwechseln kann. Der Rest wird als Fett im Körper eingelagert.

Am Schluss des Vortrages – der sehr lebendig und abwechslungsreich gestaltet war – wurden noch viele Fragen gestellt und Herr Grassl blieb noch eine Zeit lang und mischte sich unter die TeilnehmerInnen.

Silvia Scholz

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